Von Schneefall zu Sonnenschein: Unser Skiweekend 2026
Der erste Event des Jahres stand bevor und wir versammelten uns alle pünktlich um 7 Uhr in Lufingen. Nach einem kurzen Abstecher in den Volg, um ein ausgewogenes Frühstück (Schoggigipfeli und Kaffee) zu besorgen, konnten wir uns auf die Autos aufteilen. An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an die Fahrer:innen. Nach kurzer Fahrt kamen wir in Elm an. Anstatt von Sonnenstrahlen begrüsst zu werden, sah das Wetter eher schlecht aus. Nebel, Wind und Schneefall motivierten uns nicht gerade, aus dem Auto auszusteigen.
Trotzdem führte nichts daran vorbei und wir konnten zunächst in der Jugendherberge einchecken. Dabei erhielten wir direkt die erste Aufgabe unserer Organisatoren Täme & Nico: eine Bingokarte, die wir selbst mit Aufgaben und Ereignissen ausfüllen durften, die eine andere Gruppe dann erfüllen musste. Dabei wurden einige Gruppen sehr kreativ. 😂
Anschliessend machten wir uns auf den Weg zur Gondel. Aufgrund des Wetters war die Motivation gering, wir waren jedoch noch zuversichtlich. Oben angekommen, entschieden wir ziemlich schnell, dass es für die meisten viel zu kalt ist, die Sicht gleich null ist und das konstante Schneien nervt. Das hiess, es gab nur eine Lösung: direkt in die erste Hütte. Dort wärmten wir uns auf und assen erstmal zu Mittag. Nach ein paar Runden Kartenspielen war es auch schon fast 16 Uhr und was das bedeutet, wissen wir ja alle. Auf direktem Weg in den Après-Ski. Eine Gruppe ist bereits früher die unpräparierte Talabfahrt runtergefahren und hat fast weinend berichtet, dass sie fast eine Stunde gebraucht haben (fehlendes Talent?). Daraufhin entschieden sich die meisten für die Gondel. Einige meinten aber, dass sie die Talabfahrt sicher schaffen würden, denn das könne ja nicht so schwer sein. Sie haben sie dann tatsächlich in zehn Minuten geschafft … 🤷🏻♀️
Nach dem Après-Ski sind wir in die Unterkunft zurückgekehrt, um eine warme Dusche zu nehmen und zu Abend zu essen. Danach ging das Abendprogramm los. Das Bingo wurde ausgewertet und die Punkte konnten bei einem kleinen Spielchen und einem sehr spezifischen Ski-Quiz, bei dem gefühlt jede Antwort entweder Vreni Schneider oder Marco Odermatt war, noch ausgeglichen werden. (Mit den beiden lag man zumindest nie sehr falsch.) Die Gruppe „Schwarze Hosen“ hat dann den goldenen Skischuh (unseren neuen Wanderpokal) gewonnen. Dieser steht nun stolz in der Vitrine bei der Turnhalle. Anschliessend machten wir uns schnell fertig und gingen zurück in die Apres-Ski-Hütte, denn von der 80er/90er-Party wurde schon viel geschwärmt. Als wir ankamen, mussten wir feststellen, dass wir die einzigen in der Bar waren. Das störte uns aber nicht weiter. Nach einigen Bügelliftfahrten an der Theke und weiteren Spielen beendeten wir den Abend und kehrten in die Unterkunft zurück.
Tag 2:
Der zweite Tag begann recht entspannt, denn das Wetter war immer noch nicht der Wahnsinn. Trotz der Überprüfung von fünf verschiedenen Wetter-Apps sah es noch nicht sehr vielversprechend aus. Trotzdem haben wir uns alle noch einmal auf die Piste gewagt und sogar ein bis zwei Abfahrten mehr gemacht. Nach einer kurzen Mittagspause in derselben Hütte kam sogar die Sonne heraus und alle sind direkt auf die Piste gegangen. Obwohl Michi fast seine Skistöcke verloren hat und Henni kurz einen Baum umarmt hat, hat das Fahren bei diesem Wetter viel mehr Spass gemacht. Ohne Unfälle standen wir um 15 Uhr bei den Autos und machten uns auf den Rückweg nach Lufingen. Nach einer kurzen Verabschiedung war das Skiwochenende 2026 auch schon wieder vorbei. An dieser Stelle möchten wir uns alle nochmals bei Täme und Nico für die Organisation dieses tollen Anlasses bedanken. Danke euch <3